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LinkedIn Recruiter oder Recruiter Lite: Vergleich | Yura.to

Recruiter, Recruiter Lite, Sales Navigator oder der kostenlose Zugang: welcher LinkedIn-Zugang sich für kleine Teams wirklich rechnet.

Die Frage „welchen LinkedIn-Zugang brauchen wir?“ wird meist zu früh gestellt. Sinnvoll ist sie erst, wenn klar ist, wie Sie suchen: Wer wartet, bis sich jemand bewirbt, braucht keinen Recruiter-Zugang. Wer aktiv anschreibt, kommt ohne ihn nicht weit.

Die vier Stufen

  • Kostenloser Zugang. Suche mit Grundfiltern, begrenzte Sichtbarkeit von Profilen außerhalb Ihres Netzwerks, keine InMails. Reicht, um eine Anzeige zu schalten und Bewerbungen zu bearbeiten.
  • Recruiter Lite. Erweiterte Filter, deutlich mehr Profilsichtbarkeit, ein monatliches InMail-Kontingent, einfache Kandidatenlisten. Der übliche Einstieg für ein bis zwei Personen, die nebenbei rekrutieren.
  • Recruiter (Corporate). Voller Zugriff auf das Netzwerk, große InMail-Kontingente, Projekte, Pipelines, gemeinsame Bearbeitung im Team, Auswertungen. Gedacht für Teams, die dauerhaft besetzen.
  • Sales Navigator. Kein Recruiting-Werkzeug. Die Filter zielen auf Unternehmen und Entscheider, nicht auf Kandidatenmerkmale – für die Personalsuche der falsche Kauf.
  • Woran der Bedarf wirklich hängt

    Nicht an der Firmengröße, sondern an drei Zahlen:

  • Offene Stellen pro Jahr. Unter etwa fünf lohnt sich selten mehr als Lite.
  • Anteil der aktiven Ansprache. Wenn Anzeigen ausreichen, ist jeder Recruiter-Zugang totes Kapital.
  • Anzahl der Personen, die suchen. Lizenzen sind personengebunden; geteilte Zugänge verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen und lassen sich außerdem nicht nachvollziehen.
  • Was kein Zugang löst

    Ein teurerer Zugang findet mehr Profile. Er schreibt sie nicht an, beantwortet keine Rückfragen und pflegt keine Pipeline. Der Engpass in kleinen Teams liegt fast nie bei der Suche, sondern beim Nachfassen: Von zwanzig angeschriebenen Kandidaten antworten drei, zwei davon mit einer Frage – und die Antwort kommt drei Tage später, wenn überhaupt.

    Die kostenlose Alternative, die oft ausreicht

    Für viele kleine Unternehmen ist die Kombination aus einer gepflegten Unternehmensseite, gut betitelten Stellenanzeigen und schneller Reaktion wirksamer als eine Lizenz. Schnelligkeit ist der Faktor, den man ohne Budget verbessern kann – und der bei Kandidaten am stärksten wirkt.

    Genau dort setzt die LinkedIn-Integration von Yura an: Bewerbungen werden erfasst, gegen die Anforderungen der Stelle abgeglichen und mit Zusammenfassung übergeben; Standardfragen zu Ablauf, Frist und Ansprechpartner beantwortet sie sofort aus Ihren Vorgaben. Was das kostet, steht auf der Preisseite – der Vergleich zu einer Recruiter-Lizenz lohnt sich, weil beide unterschiedliche Probleme lösen.

    Häufige Fragen

    Kann ich Recruiter Lite monatlich kündigen?

    Das hängt vom gewählten Abrechnungszeitraum ab. Monatliche Abos lassen sich in der Regel zum Ende des Zeitraums beenden, Jahresabos nicht unterjährig.

    Sind InMails übertragbar, wenn ich sie nicht nutze?

    Nicht verbrauchte Kontingente verfallen meist nach einer begrenzten Zeit. Wer selten anschreibt, zahlt für ungenutzte Nachrichten.

    Sehe ich mit Lite alle Profile?

    Deutlich mehr als kostenlos, aber nicht alle. Der volle Netzwerkzugriff gehört zur Corporate-Variante.

    Lohnt sich Recruiter für eine einzelne schwer besetzbare Stelle?

    Selten. Für einen Einzelfall ist eine befristete Lite-Lizenz oder die Zusammenarbeit mit einem Personalberater meist günstiger.

    Kann ein Team eine Lizenz gemeinsam nutzen?

    Nein. Lizenzen sind an eine Person gebunden, und geteilte Konten verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen.

    Weiterführend: der offizielle Hilfebereich zu LinkedIn Recruiter.

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