LinkedIn Job API: Zugang und Voraussetzungen | Yura.to
Wer bekommt Zugang zur LinkedIn Job API, wofür ist sie gedacht, was sie nicht darf – und welcher Weg für kleine Unternehmen realistisch ist.
„Wir binden die LinkedIn API an“ klingt nach einem Nachmittag Arbeit. Tatsächlich ist der Zugang zu den Recruiting-Schnittstellen der am stärksten eingeschränkte Teil der Plattform – und für die meisten Unternehmen nicht der richtige Weg.
Was die Schnittstellen abdecken
LinkedIn stellt mehrere Programme bereit, die sich klar unterscheiden:
Was es nicht gibt: eine Schnittstelle, die Profile durchsucht oder ausliest. Kandidatendaten bleiben in den Recruiter-Produkten.
Wer Zugang bekommt
Die Recruiting-Schnittstellen sind Partnerprogramme. Der Ablauf ist überall ähnlich:
Dass ein Antrag nicht freigegeben wird, ist der Normalfall und kein Fehler im Antrag – die Programme sind bewusst auf Partner zugeschnitten.
Der realistische Weg für kleine Unternehmen
Für ein Unternehmen mit einer Handvoll Stellen im Jahr steht der Aufwand in keinem Verhältnis. Drei Wege funktionieren ohne Partnerstatus:
Was dabei zu beachten ist
Sobald Bewerberdaten Ihre Systeme erreichen, sind Sie verantwortlich: Zweckbindung, Aufbewahrungsfrist, Zugriffsrechte, Auskunft und Löschung. Das gilt unabhängig davon, ob die Daten über eine Schnittstelle oder per Mail ankommen – wie wir das für unsere eigenen Dienste regeln, steht auf der Seite zum Datenschutz.
Wie Yura das löst
Die LinkedIn-Integration von Yura ersetzt den Partnerantrag nicht, sondern setzt an der Stelle an, an der die Arbeit anfällt: Bewerbungen und Rückfragen werden erfasst – gleich über welchen Eingang sie kommen –, gegen die Anforderungen der Stelle abgeglichen und mit einer Zusammenfassung an die zuständige Person übergeben. Standardfragen beantwortet sie aus Ihren Vorgaben, Terminwünsche prüft sie gegen den Kalender. Verarbeitet wird auf Servern in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Häufige Fragen
Kann ich als einzelner Arbeitgeber Zugang beantragen?
Beantragen ja, freigegeben wird es selten. Die Programme richten sich an Anbieter, die viele Kunden bedienen.
Kostet der API-Zugang etwas?
Der Zugang selbst ist an den Partnerstatus gebunden, nicht an eine Gebühr. Kosten entstehen durch Entwicklung und Betrieb.
Darf ich Profildaten für eine eigene Datenbank auslesen?
Nein. Automatisiertes Auslesen verstößt gegen die Nutzungsbedingungen und ist datenschutzrechtlich heikel.
Wie lange dauert die Prüfung?
Eine verbindliche Frist gibt es nicht. Planen Sie mehrere Wochen ein und arbeiten Sie in der Zwischenzeit ohne Schnittstelle weiter.
Brauche ich die API, um Anzeigen automatisch zu veröffentlichen?
Nur bei vielen Anzeigen. Einzelne Stellen sind manuell schneller eingestellt als jede Anbindung.
Weiterführend: die offizielle Dokumentation zu LinkedIn Talent Solutions.