Google Kalender Terminplan einrichten | Yura.to
Buchungsseite im Google Kalender anlegen: Verfügbarkeiten, Puffer, Vorlaufzeit und Formularfelder einstellen – plus was die Terminplan-Funktion nicht kann.
Statt „passt Ihnen Dienstag 10 Uhr?“ einen Link schicken, auf dem sich der Kunde selbst einträgt – das ist die Terminplan-Funktion im Google Kalender. Sie ersetzt für viele kleine Unternehmen ein eigenes Buchungstool. Hier steht, wie Sie sie einrichten, welche Einstellungen den Unterschied machen und wo sie an ihre Grenze kommt.
Terminplan anlegen
Danach erscheint oben Buchungsseite teilen. Den Link kopieren Sie in die E-Mail-Signatur, auf die Website oder in die WhatsApp-Antwort.
Die vier Einstellungen, die wirklich zählen
Formularfelder: fragen Sie, was Sie brauchen
Standardmäßig werden Name und E-Mail abgefragt. Über Buchungsformular lassen sich weitere Felder hinzufügen – Telefonnummer, Anliegen, Auftragsnummer. Jedes Feld, das Sie hier abfragen, spart eine Nachfrage per Mail. Aber: Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet auch Buchungen. Drei Felder sind meist die richtige Mitte.
Datenschutz-Hinweis: Sie erheben hier personenbezogene Daten. Der Zweck sollte im Formular oder in der Bestätigungsmail benannt sein, und auf die Datenschutzerklärung gehört ein Link – dieselbe Anforderung wie bei jedem Kontaktformular.
Wenn die Funktion fehlt
Wo die Buchungsseite aufhört
Sie funktioniert für Menschen, die einen Link öffnen und sich eintragen. In der Praxis tut das ein Teil Ihrer Kunden – der Rest ruft an, schreibt eine Mail oder antwortet auf WhatsApp „geht bei Ihnen Donnerstag?“. Für diese Gruppe ändert der schönste Buchungslink nichts; jemand muss trotzdem den Kalender aufmachen.
Genau da setzt Yura an: Freie Zeiten werden direkt aus dem Google Kalender gelesen und im Gespräch vorgeschlagen – in der E-Mail, im Chat oder am Telefon über den KI-Telefonassistenten, der den Termin nach Bestätigung selbst einträgt. Der Kunde muss keinen Link öffnen, und Sie müssen nicht zwischen Anruf und Kalender hin- und herspringen.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Terminarten anbieten?
Mit einem kostenlosen Google-Konto nur einen Terminplan. Google Workspace erlaubt mehrere – etwa „Erstgespräch 30 Min.“ und „Folgetermin 15 Min.“ mit eigenen Zeiten.
Sehen Kunden meine anderen Termine?
Nein. Die Buchungsseite zeigt ausschließlich freie Zeitfenster, keine Titel und keine Teilnehmer.
Bekomme ich eine Benachrichtigung bei einer Buchung?
Ja, per E-Mail, und der Termin landet direkt im Kalender. In den Einstellungen des Terminplans lassen sich zusätzlich Erinnerungen für beide Seiten aktivieren.
Kann der Kunde den Termin selbst absagen?
Ja, über den Link in der Bestätigungsmail. Die Absage entfernt den Termin aus Ihrem Kalender und gibt die Zeit wieder frei.
Funktioniert das auch mit einem Outlook-Kalender?
Die Konfliktprüfung berücksichtigt nur Google-Kalender. Wer parallel einen Outlook-Kalender führt, muss ihn erst einbinden – sonst werden dort belegte Zeiten trotzdem als frei angeboten.
Weiterführend: Googles Übersicht zu den Kalendereinstellungen.