Gmail geschäftlich nutzen: Workspace und DSGVO | Yura.to
Kostenloses Gmail oder Google Workspace für die Firma? Eigene Domain, Auftragsverarbeitung, Impressumspflicht und was gegen die Freemail-Adresse spricht.
Viele Betriebe starten mit einer kostenlosen Gmail-Adresse und behalten sie – bis jemand fragt, wem das Postfach eigentlich gehört und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag existiert. Beide Fragen haben bei Freemail keine gute Antwort.
Praxisübersicht, keine Rechtsberatung. Im konkreten Fall entscheidet Ihre Datenschutzstelle oder ein Fachanwalt.
Was gegen die kostenlose Adresse spricht
Was Google Workspace ändert
Abgerechnet wird pro Nutzer und Monat. Für die meisten Betriebe ist das der kleinste Posten der IT-Kosten und der mit dem größten Effekt.
Was auch mit Workspace zu klären bleibt
Der Umzug
Der Wechsel ist unspektakulär: Domain verbinden, Konten anlegen, bestehende Mails importieren, MX-Einträge umstellen. Planen Sie einen Tag Übergang ein, in dem beide Wege erreichbar sind, und informieren Sie Stammkunden vorher kurz.
Was danach noch bleibt
Eine saubere Adresse beantwortet keine Mail. Der Rückstand im Posteingang entsteht durch dieselben Fragen: Preis, Liefertermin, Öffnungszeit, Terminwunsch. Der KI-Mail-Assistent von Yura beantwortet diese aus Ihren Vorgaben, prüft Terminwünsche gegen den Kalender und trägt sie nach Bestätigung ein; alles Individuelle geht mit Zusammenfassung an die zuständige Person. Verarbeitet wird auf Servern in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Häufige Fragen
Ist kostenloses Gmail im Betrieb verboten?
Verboten nicht, aber ohne Auftragsverarbeitungsvertrag für Kundendaten kaum haltbar.
Kann ich meine bestehenden Mails mitnehmen?
Ja, Workspace bietet dafür einen Datenimport an.
Brauche ich für jede Adresse eine Lizenz?
Für Personen ja. Gruppen- und Aliasadressen sind zusätzlich möglich, ohne dass für jede eine Lizenz nötig wäre.
Was gehört in die geschäftliche Signatur?
Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Kontakt, Registergericht und Registernummer sowie die Vertretungsberechtigten.
Wie lange muss ich geschäftliche Mails aufbewahren?
Handels- und steuerrechtliche Fristen richten sich nach dem Inhalt; sie sind mehrjährig. Die Frist beginnt mit dem Ende des jeweiligen Jahres.
Weiterführend: die offizielle Gmail-Hilfe.